Innenarchitektur für die Victoria Bar - eine Ikone der Berliner Barkultur und seit ihrer Eröffnung eine feste Größe des Berliner Nachtlebens.
Mit ihrer Eröffnung interpretierte die Victoria Bar die klassische amerikanische Cocktailbar auf zeitgemäße Weise für Berlin. Edle Holzvertäfelungen, ein zentral platzierter massiver Bartresen und eigens entwickelte Siebdrucktapeten schaffen ein Ambiente, das gleichermaßen elegant wie einladend wirkt. Wandarbeiten des Pop-Art-Künstlers Thomas Hauser setzen einen bewussten Kontrast und verleihen dem Raum eine eigenständige Identität – stilvoll, ohne sich von seinem urbanen Umfeld zu lösen.
Der Gault Millau beschrieb die Bar bereits 2001 treffend:
„… In der Victoria Bar spürt man wenig vom Hochmut der sogenannten High Flyer – allenfalls im Interieur, das sich irgendwo zwischen cool und gemütlich bewegt und dazu einlädt, sich für einen Moment ein wenig größenwahnsinnig zu fühlen. Doch selbst dort erinnern die sorgfältig ausgeführten Holzvertäfelungen, die im Kontrast zu den Wandarbeiten des Pop-Art-Künstlers Thomas Hauser stehen, ebenso wie der zentral platzierte massive Bartresen, umgeben von Siebdrucktapeten, stets an die raue Welt vor der Tür. Draußen prägen türkische Familien, polnische Kioskbesitzer, Dealer und ihre Kunden, Currywurstesser, Journalisten und Varietégäste das Straßenbild – und man ist ihnen niemals wirklich fern.“
Die New York Times brachte den Charakter der Victoria Bar später mit einem Satz auf den Punkt:
„Looks like a setting for Mad Men – but it's a real place by real bartenders for real drinkers!“